Bereits in den 80er Jahren fand man heraus, dass verschiedene kohlenhydrathaltige Lebensmittel einen unterschiedlichen Effekt auf den Blutzuckerspiegel haben. Der Zuckerspiegel steigt nach dem Verzehr einzelner Lebensmittel (jeweils so portioniert, dass alle die gleiche Menge Kohlenhydrate enthalten) unterschiedlich schnell und stark an. Welche Faktoren dafür verantwortlich sind, ist noch nicht geklärt. Man vermutet jedoch, dass u.a. Stärke-Protein- bzw. Stärke-Fett-Verbindungen, der Ballaststoffgehalt und dessen Wirkung auf die Freisetzung gastroenteropankreatischer Hormone und Enzyminhibitoren eine Rolle spielen.
Als Maßzahl für die Wirkung eines Nahrungsmittels auf den Blutzuckerspiegel gilt der glykämische Index (GI oder auch Glyx). Der glykämische Index gibt also an, wie schnell die Kohlenhydrate in Zucker umgewandelt werden. Ein hoher Wert bedeutet, dass in kurzer Zeit viel Zucker entsteht.
Als Basis für den Glyx dient Glucose, der man den Wert 100 zugeordnet hat. Alle anderen Lebensmittel werden nun prozentual zu Glucose angegeben. Weißbrot hat beispielsweise einen glykämischen Index von 69. Das bedeutet, dass durch den Verzehr von Weißbrot nur 69 % des Blutzuckers entsteht, der entstanden wäre, wenn man die gleiche Menge Kohlenhydrate in Glucosform zu sich genommen hätte. Weitere Nahrungsmittel findet man in zahlreichen Tabellen zum glykämischen Index.
Warum beschäftigen sich Abnehmwillige mit Glyx / glykämischer Index?
Nun, auf eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels reagiert der Körper mit einer Ausschüttung von Insulin. Insulin wirkt blutzuckersenkend, indem es den Zucker in die Speicher transportiert. Primärer Speicher ist die Leber. Diese ist jedoch schnell gefüllt und so wandelt der Körper den restlichen Zucker in Fett um und speichert ihn in den Fettdepots.
Mehr Blutzucker bedeutet also auch mehr Körperfett. So werden bei den Glyx Diäten nur Lebensmittel mit niedrigem GI konsumiert, um den Blutzuckerspiegel möglichst gering zu halten.
So sieht zumindest die Theorie dahinter aus. In der Praxis ergeben sich jedoch eine Reihe von Problemen: Die Werte aus den Glyx Tabellen haben nur Gültigkeit, sofern man die Lebensmittel einzeln isst: Der GI Ihres Brötchens ändert Sie, indem Sie es mit einer Scheibe Schinken belegen, das Gemüse hat plötzlich einen anderen glykämischen Index, sobald Sie etwas Öl dran tun und die Kartoffeln haben eine andere Wirkung auf Ihren Blutzuckerspiegel, wenn Sie sie zusammen mit Fleisch, Soße und Gemüse essen. Auch die Art der Zubereitung hat bereits Auswirkungen: Kochen Sie Ihre Nudeln al dente, so ergibt sich ein anderer GI als bei weichgekochten. Zudem unterliegt der Glyx personenabhängigen Schwankungen, da jede Person wieder etwas anders auf die einzelnen Lebensmittel reagiert.
Und schließlich bestimmt das Verhältnis von aufgenommener zu verbrauchter Energie, ob und wie viel wir abnehmen und nicht wie hoch der glykämische Index unserer Mahlzeiten ist.
Als Weiterentwicklung des Glykämischen Index ist die Glykämische Ladung entstanden: Die glykämische Ladung
Weitere Informationen zum Abnehmen
Abnehmen Diäten Diätpillen Appetitzügler Fettverbrennung Fettabbau Gewichtsreduktion Übergewicht Fasten Heilfasten Kohlsuppe / Krautsuppe Diät Rezept
gesund schnell abnehmen Glyx Diät / glykämischer Index Glykämische Ladung Abnehmen mit Genuss Ananas Diät Atkins Diät FdH Diät
Brigitte Diät Formula Diät Trennkost low fat Diät Weight Watchers Hollywood Diät